Einleitung
Jedes Jahr im Januar die gleiche Frage: Was kostet eine Rolex jetzt? Und jedes Jahr die gleiche Antwort: mehr als letztes Jahr.
Mit den nun bestätigten Preislisten für 2026 sind die Auswirkungen klar: Die Erhöhungen liegen zwischen 2,5 und 6 Prozent – mit deutlichen Unterschieden je nach Material.
Doch was viele nicht wissen: Der offizielle Listenpreis ist nur die halbe Wahrheit. Denn die meisten begehrten Rolex-Modelle sind beim autorisierten Händler schlicht nicht verfügbar. Was eine Rolex wirklich kostet – das bestimmt der Zweitmarkt.
Wir zeigen Ihnen beide Preise: Listenpreis und realer Marktpreis 2026.
Rolex Submariner – Die meistgehandelte Rolex der Welt
Die Submariner ist Rolex in Reinform: robust, zeitlos, begehrt.
Für die Basis-Submariner ohne Datum (Ref. 124060) zahlt man jetzt 9.750 statt 9.450 Euro – ein Anstieg von 3,2 %. Die Submariner Date mit grüner Lünette (Ref. 126610LV) kostet 11.500 Euro statt zuvor 11.150 Euro.
Reale Zweitmarktpreise 2026:
| Modell | Ohne Papiere | Mit Papieren |
|---|---|---|
| Submariner No-Date (126610LN) | 10.000–11.500 € | 11.500–13.000 € |
| Submariner Date Schwarz (126610LN) | 10.500–12.000 € | 12.000–14.000 € |
| Submariner „Starbucks” Grün (126610LV) | 11.000–13.000 € | 13.000–15.000 € |
| Submariner Bicolor | 13.500–16.000 € | 15.500–18.000 € |
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Rolex Daytona – Die verrückteste Preisgeschichte im Uhrenmarkt
Die Daytona ist das Paradox unter den Luxusuhren. Sie hat einen offiziellen Listenpreis von 16.550 Dollar für Edelstahl – und wird gebraucht zu fast dem Doppelten gehandelt. Diese Lücke besteht seit über einem Jahrzehnt und zeigt keine Anzeichen einer Schließung.
Die Stahl-Daytona (Ref. 126500LN) kostet nun offiziell 16.200 statt 15.900 Euro – ein Anstieg von nur 1,9 Prozent. Die Gelbgold-Daytona hingegen übersprang die 50.000-Euro-Hürde und liegt nun bei 50.800 Euro.
Reale Zweitmarktpreise 2026:
| Modell | Ohne Papiere | Mit Papieren |
|---|---|---|
| Daytona Stahl (126500LN) | 22.000–27.000 € | 25.000–32.000 € |
| Daytona Gelbgold | 38.000–48.000 € | 42.000–55.000 € |
| Daytona Weißgold | 45.000–60.000 € | 50.000–68.000 € |
Rolex GMT-Master II – Pepsi, Batman, Root Beer
Die GMT-Modelle sind für Vielreisende und Sammler gleichermaßen attraktiv. Der GMT-Master II wird bei den begehrtesten Referenzen über dem Submariner gehandelt. Die Pepsi auf Jubilée-Armband ist zur Benchmark-Konfiguration geworden.
Die Stahl-GMT-Master II stieg um rund 3 Prozent im Preis auf etwa 12.300 Euro.
Reale Zweitmarktpreise 2026:
| Modell | Ohne Papiere | Mit Papieren |
|---|---|---|
| GMT Pepsi Jubilée (126710BLRO) | 14.000–17.000 € | 16.000–20.000 € |
| GMT Batman (126710BLNR) | 12.000–14.500 € | 13.500–16.500 € |
| GMT Root Beer Bicolor (126711CHNR) | 17.000–22.000 € | 19.000–26.000 € |
Rolex Datejust – Einstieg in die Rolex-Welt
Die Datejust ist die zugänglichste Rolex – und deshalb die meistverkaufte. Die Datejust 41 in Stahl mit Weißgold-Lünette stieg moderat im Preis. Das Modell 126300 in vollem Stahl erhöhte sich von 8.750 auf 9.000 Euro – ein Plus von 2,9 Prozent.
Auf dem Zweitmarkt sind Datejust-Modelle oft unter Listenpreis erhältlich – eine der wenigen Rolex-Gelegenheiten für Käufer.
Warum steigen Rolex-Preise jedes Jahr?
Rolex zeigt langfristig eine stabile Wertentwicklung. Über Jahrzehnte steigen die Preise kontinuierlich – getragen von Markenstärke, Knappheit und globaler Nachfrage. Besonders gefragte Modelle wie Submariner, Daytona und GMT-Master II werden oft deutlich über Listenpreis gehandelt.
Andere Luxusuhrenmarken folgten dem Muster von Rolex: Patek Philippe, Audemars Piguet, Vacheron Constantin, Omega und IWC erhöhten ihre Preise im ersten Halbjahr 2025 um durchschnittlich 5,4 Prozent.
Drei Gründe für die permanenten Preiserhöhungen:
Künstliche Knappheit – Rolex produziert bewusst weniger als der Markt nachfragt. So bleibt der Graumarkt aktiv und der Markenwert hoch.
Steigende Rohstoffpreise – Gold, Platin und Stahl werden teurer. Rolex gibt diese Kosten weiter.
Globale Nachfrage – Neue Käuferschichten in Asien, im Nahen Osten und in den USA treiben die Nachfrage in die Höhe.
Lohnt es sich jetzt, eine Rolex zu kaufen – oder zu verkaufen?
Kaufen: Beliebte Stahl-Sportmodelle wie Submariner, GMT-Master oder Daytona sind beim autorisierten Händler kaum ohne Warteliste erhältlich. Wer kauft, kauft am Graumarkt – oder bei einem spezialisierten Händler.
Verkaufen: Nach den Preiserhöhungen und dem Pepsi-Discontinuation sind die Zweitmarktpreise auf einem hohen Niveau. Wer verkaufen möchte, tut es jetzt.
Fazit – Was eine Rolex wirklich kostet
Der Listenpreis ist nur der Anfang. Was eine Rolex wirklich kostet, hängt von Modell, Zustand, Vollständigkeit und dem Moment ab – und dieser Moment ist gerade sehr gut für Verkäufer.
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